30 MAI 08 10:00 |
Der Schatz der vom Himmel fiel
Freitag 30.5. 2008, 10 Uhr Stadtkino Hallein, Kuffergasse Unser Programm für Schüler der Volksschule in Hallein
Die recht geglückte Mischung aus Ferienfilm, Kinderkrimi und modern-orientalischem Märchen erzählt das Abenteuer des türkischen Buben Ali, der seinen Grossvater in Demre besucht, seine Schulkollegen Flori und Lucy trifft, die auch dort Urlaub machen, und mit ihnen sowie dem "guten Geist" Ahmet zwei tolpatschige Juwelendiebe zur Strecke bringt.

Formal durchschnittliche aber solide und gefällig gestaltete Unterhaltung aus dem Reich der Tagträume, mit sympathischem Humor und völkerverbindender Aussage.
REGIE: Wolfram Paulus BUCH: Wolfram Paulus, Wolfgang Haberl KAMERA: Hans Selikovsky SCHNITT: Adi Wallisch MUSIK: Serdar Ateser, Andy Baum, Serdar Öztop PRODUKTION: SK-Film DARSTELLER: Lisa Trischler, Nino Kratzer, Ozan Caliskanoglu, Rolf Zacher, Dieter Mössmer, Ahmet Ugurlu, Claudia Zöhrer, Kutsal Kocer, Halil Ergün ÖSTERREICH 1999, 88 Minuten, Farbe, 35mm, DF GENRE: Kinderfilm START: 03.09.1999
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30 MAI 08 12:00 |
Im Juli
Freitag 30.5. 2008, 12 Uhr Stadtkino Hallein, Kuffergasse D 2000 , 110 min, DF Regie: Fatih Akin Darsteller: Moritz Bleibtreu, Christiane Paul, Mehmet Kurtulus, Idil Üner, Branca Katic Seine Schüler tanzen ihm auf der Nase herum, in den Szeneläden wird er grundsätzlich nicht bedient, und selbst sein ewig zugekiffter Nachbar hat mehr Sozialleben als er: So uncool wie der junge Referendar Daniel kann man eigentlich gar nicht sein. Erst als er sich unsterblich in die schöne Melek verliebt und spontan beschließt, ihr nach Istanbul nachzureisen, ändert sich sein ödes Spießerdasein. Begleitet von der flippigen Schmuckverkäuferin Juli, die ihn schon lange heimlich anhimmelt, macht sich Daniel auf den weiten Trip von Hamburg in die Türkei.

Die wilde Odyssee durch Südosteuropa wird für ihn dabei zur Reise in ein neues Leben. Verprügelt, verführt und ausgeraubt, zum ersten Mal in seinem Leben auf Drogen und von türkischen Grenzpolizisten in den Knast gesteckt, lernt Daniel, um sein Glück zu kämpfen. Und er erkennt, daß es mehr gibt im Leben als dröge Physikformeln: the eternal rules of love...
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30 MAI 08 18:30 |
Eröffnung - Tanzende Derwische aus Konya - Sema Zeremonie
Freitag 30.5. 2008, 18.30 Uhr Stadtkino Hallein, Kuffergasse Eröffnung der InterKulturTage Ansprachen Veranstalter Hans-Peter Traunig, Leiterin der Kulturabteilung Land Salzburg Hofrätin Dr. Monika Kalista, Landeshauptfrau-Stellvertreter und Kulturreferent Mag. David Brenner und Eröffnung durch den Türkischen Konsul Tunca Ozcuhadar Derwische aus Konya – Die Sema-Zeremonie „Sema“ bedeutet beim Hören von Melodien in Verzückung zu geraten und sich infolge dessen zu bewegen, sich, das Selbst vergessende, zu drehen. Die „Sema“ drückt symbolisch das Werden der Schöpfung, das Erwachen der Menschen in der Schöpfung, sein durch die Liebe zum Erhabenen Schöpfer in Bewegung geraten und Begreifen seiner Gehörigkeit zum Schöpfer und darauf hin sein Streben zum Vollkommenen Menschen aus.
In Kooperation mit dem türkischen Generalkonsulat Salzburg
Anschließend im Foyer des Stadtkinos Hallein: Büffet mit türkischen und österreichischen Köstlichkeiten Musik: Fritz Moßhammer und Hasan Yavuz Ausklang der Eröffnung im Foyer
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30 MAI 08 19:30 |
Filmschwerpunkt im Jugendzentrum
Freitag 30.5. 2008, ab 19.30 Uhr Zone 11 Hallein, Mauttorpromenade Filmschwerpunkt
Ab 19:30 Kurzfilme aus deutschtürkischen und österreichischen Produktionen
Zugzwang – Sebastian Prittwitz – FH Salzburg Ö 2006, 12 min. Der junge Patrick wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Sein innerer Kampf gegen Schuldgefühle und Scham treibt ihn in ein surreales Spiel und eine verzweifelte Flucht vor dem Erlebten. Erst eine unterbewusste Erkenntnis aus der Vergangenheit setzt ihn unter Zugzwang. Er findet sich selbst und befreit sich von seiner Last.
Fernsicht - Dino Osmanovich – FH Salzburg Ö 2007, 5 min. REGIE: Osmanovic Dino BUCH: Osmanovic Dino KAMERA: Philipp Knecht und Katherina Wahl SCHNITT: Osmanovic Dino MUSIK: Krystian König und Nikodem Milevski DARSTELLER: Christian Höller, LeMondial: Heidi Caviezel, Felix Gröfler, Stefan Jansenberg, Moritz Kerschbaumer, Ralph Suppan, Johannes Lampert, Isabella Bürkle, Katherina Wahl, Melisa Osmanovic, Maria Hagspiel, Ferdi Hagspiel, Osmanovic Zehrudin, Osmanovic Edija INHALT: Der französische Philosoph Michael Foucault schrieb in seinem Buch „Überwachung und Strafen“, dass die Kamera eine "Maschine zur Scheidung des Paares Sehen/Gesehen werden“ ist. Der Film soll ein Versuch sein diese Aussage visuell zu transformieren und das Thema Voyeurismus in Massenmedien behandeln. Symbolisiert durch 7 verschiedene Räume, mit insgesamt 14 unterschiedlichen Personen wird eine Gesellschaft dargestellt, die das Medium Fernsehen unhinterfragt konsumiert. Erst als sie bemerken, dass sie selbst Teil des Programms sein könnten und sich beobachtet fühlen, beginnen sie den Fernseher als Bedrohung zu sehen. Mit Hilfe einer durchgehenden Kamerafahrt durch Alltagssituationen, wird der Zuseher selbst zum Voyeuristen gemacht. Dadurch soll die Grenzverschiebung zwischen beobachten und beobachtet werden dargestellt werden.
SUMMARY: A short movie about Voyeurism in mass media.
Alim Market – Özgür Yildirim - Hamburg Media School D 2004, 14 min., Komödie Der tyrannische Großvater Dede verlangt von seinem herzensguten Enkel Alim, den Tod seines Vaters zu rächen und den vermeintlichen Verursacher, den Griechen Korda, zu töten. Doch Alim möchte nur in Frieden seinen über alles geliebten Gemüseladen führen und die Freundschaft zu seinem besten Jugendfreund Korda zurückgewinnen. Özgür Yildirim hat heuer auf der Berlinale mit "Chiko" einen Volltreffer gelandet. Wir sehen seine Abschlussarbeit an der Hamburg Media School.
WORK OUT - Markus Huber - zenofilm Ö 2007, 6:30 min. Helga, eine Arbeiterin in einer grossen Fabrik, wird zum Personalchef gerufen. Im Zuge einer Rationalisierung hat der Personalchef beschlossen, Helgas rechten Arm einzusparen, um ihn bei einer anderen Fließbandstation effizienter einzusetzen. Nur mit Hilfe des Kollektivs der anderen ArbeiterInnen gelingt es Helga, sich zur Wehr zu setzen.
Credits: Director,Camera,Script,Animation: Markus Huber Grossmann: Vitus Zeplichal Helga: Elke Hartmann Editing und Directing Actors: Petra Hinterberger Sounddesign: Christoph Burgstaller Music: Florian Moser / Werkstatt Raben
Ab 21:00 Uhr Öfke – Wut Deutschland: 2006, 90 min. Regie: Zülfi Aladağ Drehbuch: Max Eipp Darsteller: Oktay Özdemir, August Zirner, Corinna Harfouch, Robert Höller, Ralph Herforth
Simon Laub ist 45 Jahre alt, Professor für Literatur und bei seinen Studenten sehr beliebt, besonders bei seinen Studentinnen. Mit seiner attraktiven Frau Christa führt er eine aufgeklärte, offene Beziehung. Zusammen haben sie einen reizenden Sohn: Felix, 14, Überflieger, hat 2 Klassen übersprungen. Eines Tages kommt Felix ohne seine neuen Schuhe nach Hause. Es stellt sich heraus, dass er schon seit längerem von Can, einem jungen Türken, und seiner Gang „abgezogen“ wird. Simon kontaktiert den Vater des jungen Türken. Der demütigt seinen Sohn vor den Augen des deutschen Vaters. Can muss die Schuhe zurückgeben. Cans Ehrgefühl ist in seinen Grundfesten verletzt und schnell macht er Simon in der Folge klar, dass ihn dies teuer zu stehen kommen wird. Systematisch dringt der gekränkte junge Türke in alle Lebensbereiche von Simon ein. Er kommt in sein Haus und lässt ihn vor Frau und Sohn als Weichei dastehen. Simon, der eigentlich Gewalt verabscheut, fühlt sich so in die Enge getrieben, dass er seinen Bruder Michael beauftragt, „diesen Türken“ zu verprügeln. Die Situation spitzt sich so zu, dass Simon selbst Gewalt anwendet.
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01 JUN 08 10:00 |
Esmahan Aykol in Hallein im Cafe Pablo
Sonntag 1.6. 2008, 10 Uhr Kulturfrühstück und Lesung mit Esmahan Aykol „Goodbye Istanbul“ Hallein, Cafe Pablo, Oberer Markt 3 „Esmahan Aykol spottet erfrischend über Deutsche und Türken“ (Der Spiegel) 
Im Rahmen der InterKulturTage Österreich – Türkei in Hallein (von 30. Mai bis 5. Juni 2008) liest die türkische Autorin Esmahan Aykol aus ihrem jüngsten Roman „Goodbye Istanbul“ (Diogenes Verlag, 2007, aus dem Türkischen von Antje Bauer). Moderation: Ines Schütz. Zur Lesung wird ein Frühstücksbuffet mit typisch türkischen und österreichischen Spezialitäten angeboten.
„Unbedingt lesenswert“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung zum Erscheinen des Buches „Goodbye Istanbul“ von Esmahan Aykol. In diesem Roman löst sich die Autorin von ihren erfolgeichen Krimis und wendet sich dem „genussvollen“ Erzählen zu, so die Rezension. Es geht um eine Immigrantengeschichte. Um einer unglücklichen Liebe zu entkommen verlässt Ece ihre Heimatstadt Istanbul und beginnt eine neues Leben in London. Doch beim Tellerwaschen in einem Grillrestaurant stürzen tausend Erinnerungen auf sie ein, schmerzliche, aber auch schöne. Ece erkennt: Für einen Neuanfang ist Vergessen viel, Erinnern alles ...
Esmahan Aykol, 1970 in Edirne in der Türkei geboren, lebt heute in Berlin und Istanbul. Während des Jurastudiums arbeitete sie als Journalistin für verschiedene türkische Zeitungen und Radiosender. Später eröffnete sie zusammen mit einer Freundin eine Bar, die bald pleite ging. Die Freundin eröffnete anschließend eine Buchhandlung, und Esmahan Aykol schrieb einen Roman, der in dieser Buchhandlung (sowie in der ganzen Türkei) reißenden Absatz fand: “Kitapci Dükkani” (2001; dt. “Hotel Bosporus”, 2003). Der Erstlingsroman – Heldin des Buchs ist die deutschstämmige Istanbuler Krimibuchhändlerin Kati Hirschel, die zur Detektivin wird – zog eine Fortsetzung nach sich: “Kelepir Ev” (2003; dt. “Bakschisch”, 2004). Die deutschen Ausgaben ihrer Bücher, die im Diogenes Verlag erscheinen, überarbeitet die Autorin vor der Übersetzung.
UKB Eur 5,- In Kooperation mit dem Literaturhaus Salzburg
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01 JUN 08 11:00 |
Tokalaşmak - Kunst im öffentlichen Raum
Donnerstag 29.5. – Sonntag, 1.6. 2008 Hallein - Innenstadt, Pernerinsel
Kunst im öffentlichen Raum Thomas Stadler und sein Partner Jakob Buchner überraschen uns mit Ihren Ideen zum Thema Kunst im öffentlichen Raum. 
Tokalaşmak
Nennen Thomas Stadler und Jakob Buchner ihre Intervention im Öffentlichen Raum von Hallein 2008, die sie im Zusammenhang der Interkulturtage zusammen mit dem Kunstraum Pro Arte realisieren. Diesmal beginnt die Intervention mit einer fotografischen Recherche, deren Produkt ein Plakat werden soll, das im Zusammenhang der Veranstaltungen vielfach präsentiert werden soll. Thema ist, wie das türkische Wort „tokalasmak“ es bezeichnet: das Händereichen, der Handschlag, die Hand als Symbol der Begegnung und Integration. Die Künstler werden an zwei Tagen eine speziell angefertigte Vorrichtung zur „Begegnung der Hände“ an verschiedenen frequentierten Orten der Altstadt aufstellen und Menschen einladen, Teil der Intervention zu werden. Die fotografischen „Ergebnisse“ werden als Fotos von Händen verschiedener Menschen in Form eines Plakates veröffentlicht.
Martina Berger-Klingler
In Kooperation mit dem Tennengauer Kunstkreis
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